
Die Silberhornhütte ist ein kleines futuristisch ausschauendes Biwak in einer grossartigen Umgebung. Das Biwak hat nur 12 Schlafplätze und kann nicht reserviert werden.
- Südlich der Hütte hat es eine Wasserquelle (angeschrieben). Wir waren im Frühsommer dort und haben Schnee geschmolzen.
- Das Biwak ist gut mit einfachen Töpfen, Tellern, Tassen und Besteck ausgestattet. Es hat allerdings keine Kochgelegenheit und kein Gas, dies muss selbst mitgebracht werden (es steht dort eine grosse Gasplatte, bei der aber der Gaskanister leer ist).
- Je nach Anbieter hat es Handyempfang beim Biwak.
- Der Glacier du Dolent ist sehr zerissen und kann vernüftigerweise wohl nur noch im Frühjahr und Frühsommer begegangen werden. Die Wegfindung durch die Spalten kann anspruchsvoll sein.
- Der Zustieg zum Galletgrat kann sich je nach verhältnissen ebenfalls ansprchsvoll gestalten.
- Der Grat selbst ist steil und kann Blankeis aufweisen (bis xx°).
TOURENBESCHREIBUNG
Vom Bivouc du Dolent
Nun gibt es drei Alternativen
(a) Den Grat schon vom Gletscher von etwa 3220 m aus gewinnen. Hier steigt man über eine Mixed-Flanke auf den Grat (III) und verfolgt dann den Felsgrat weiter (III), bis dieser auf den eigentlichen Galletgrat trifft. Bei dieser Variante hat man am wenigsten Schwierigkeiten mit dem verspalteten Glacier du Dolent, aber es ergibt sich mehr Kletterei.
(b) Weiter hoch auf der Nordseite des Gletschers und auf 3300 m diesen verlassen, um über die Flanke dort den Grat zu gewinnen (II-III). Kurzer Abstieg zum Eisbalkon und über diesen dann weiter nach oben.
(c) Bei der Wintervariante (siehe GPX-Track, ist ganz früh im Sommer ggf. machbar) steigt man den Glacier du Dolent bis Nahe an sein oberes Ende (aber nicht ganz nach oben) auf. Auf 3400 m steigt man in die Flanke ein. Erst geht es ein paar Meter direkt nach oben, dann quert man nach NE, bevor man die letzten Meter wieder direkt zum Grat hochsteigt. Diesen erreicht man bei etwa 3540 m.
Nun entweder nördlich den Felsgrat umgehen, oder diesen direkt hoch. Danach recht nah an der Gratschneide (Achtung Wechten) zu den Gipfelfelsen und über diese unkompliziert (II) zum Gipfel. Die Madonna steht ein paar Meter unterhalb vom eigentlichen Gipfel.
Vom Bivacco Fiorio dann über den markierten Wanderweg zum Petit Col Ferret und dann weiter nach La Fouly.
ALTERNATIVEN
- Die Tour kann auch sehr gut im Frühjahr als Skihochtour unternommen werden.