
ZUSTIEG UND DETAILS ZUR HÜTTE
ZUSTIEG
- Von Reckingen über die Bächlilücke
- Vom Jungfraujoch über den Fieschersattel
- Vom Jungfraujoch über den Konkordiaplatz und die Grünhornlücke
- Von der Hollandiahütte über den Konkordiaplatz und die Grünhornlücke
DETAILS ZUR HÜTTE
- Bei der Hütte und in der Nähe gibt es keinen Handyempfang
- Der Winterraum ist recht spartanisch eingerichtet. Es hat Duvets, Wolldecken, einen Ofen, Besteck und etwas Geschirr. Finken hat es nicht und mit zehn Personen (Vollbelegung) ist es sehr eng. Für Wasser muss Schnee geschmolzen werden.
- Das WC für den Winterraum befindet sich in dem Hüttchen rechts der normalen/grossen Hütte ganz hinten. In diesem Hüttchen ist auch das Holz zu finden
- Die ersten 100 Hm im Aufstieg sind steil und können sehr unangenehm sein, wenn der Schnee hart ist. Hier können Harscheisen sehr hilfreich sein oder das Umsteigen auf Steigeisen und Portage der Ski. Es gibt eine alternative Routenführung, welche diese Steilstelle umgeht (siehe unten).
- Die zweite ausgesetzte Steilstelle mit Ski welche heikel sein kann befindet sich in der kurzen Querung nach der Rippe mit dem Frühstücksplatz (P. 3616).
- Die Kletterei vom Hugisattel zum Gipfel ist eher unschwierig (II), aber ausgesetzt.
- In letzten Aufstieg zum Hugisattel Achtung auf Steinschlag aus der Westflanke des Finsteraarhorns.
TOURENBESCHREIBUNG
Von der Finsteraarhornhütte kurzer Abstieg über den versicherten Weg und die Leiter zum Skidepot. Nun steiler Aufstieg auf das dann flachere Gletscherplateau unterhalb des Frühstückplatzes bei P. 3616. Hierbei kann man auf 3130 m nach links/Westen ansteigend queren, um die steilsten Stellen zu umgehen. Vom Plateau je nach Schneeverhältnissen kurze Portage der Ski (folgend den Sommerwegspuren) über die felsige Rippe (mit P. 3616), um auf den Gletscher zu gelangen der vom Hugisattel herabzieht. Nach der Rippe erfolgt eine kurze und steile Querung, gefolgt von dem weiteren Aufstieg über den Gletscher bis zum Hugisattel, wo sich das Skidepot befindet.
Vom Hugisattel in einfacher (II), kombinierter und teils ausgesetzter Kletterei, zum Gipfel. Am Anfang hält man sich etwas unterhalb des Nordwestgrats, später dann über den Grat zum Gipfel.
Vom Gipfel Abstieg zum Hugisattel und Abfahrt über die Aufstiegsroute.
ALTERNATIVEN
- Abfahrtsalternative: Vom Gletschrplateau unterhalb/östlich von P. 3616 ist eine Abfahrt über die Hänge in östlicher Richtung der Hütte in der Region von P. 3073 möglich. Will man zur Hütte zurück kehren ist ein kurzer Wiederaufstieg nötig, da man bis ganz zum Fieschergletscher abfährt.