
- Die Tour befindet sich grösstenteils im ganzjährigen Wildtierschutzgebiet. Dort sind nur die offiziell beschriebenen Routen in Aufstieg und Abfahrt erlaubt.
- Lawinentechnisch der Bereich zwischen 2000 m und 2450 m und der finale Abschnitt oberhalb von 2600 m
- Die Wegfindung ist etwas komplexer zwischen 2000 m und 2200 m und bei der Steilstufe zwischen 2450 m und 2580 m
TOURENBESCHREIBUNG
Von der Fafleralp der Strasse weiter zur Gletscherstafel folgen. Dort über die Brücke auf die andere Flussseite der Lonza. Nun retour leicht ansteigend durch leichtes Gestrüpp zu den Horloibingräben. Von dort leicht rechts/westlich haltend hoch, man schlängelt sich hierbei durch die verschiedenen Rinnen der Gräben hindurch. Ab ca. 2350 m in einem Bogen nach links/Osten durch die Steilstufe auf den Loibinbachgletscher und auf dessen linke/östliche Seite queren. In dem nun folgenden Tälchen nach oben zur Einsattelung südlich vom Gipfel, wo sich das Ziel der Tour befindet.
Der Gipfel selbst wird äusserst selten bestiegen. Für diesen durch das Couloir, was sich von 2960 m zur Gipfelnadel zieht (nicht wie die gepunktete Skiroute, sonder weiter westlich). Oben auf die rechte/östliche Seite vom Gipfelaufbau. Von dort in kurzer (ca. 25 m) aber delikater/heikler Kletterei (III/+) zum Gipfel.
Abfahrt über die Aufstiegsroute.
ALTERNATIVEN
- Abfahrt NE-Seite (ZS+): Spannende Abfahrtsvariante über die NE-Seite und den Dischliggletscher
- Aufstieg zum Gipfel (S, III/+): Es kann auch ganz zum Gipfel aufgestiegen werden, anstatt wie üblich bei der Einsattelung oberhalb/südlich des Gipfels halt zu machen. Hierfür gewinnt man zu Fuss das Couloir, welches von ca. 2980 m an den Grat nahe des Gipfels zieht. Zum Schluss anspruchsvolle Kletterei zum Gipfel (III/III+).
- Direktaufstieg über Nordflanke (S, III+): Es scheint auch möglich direkt vom Grundsee nach Süden zum Gipfel aufzusteigen (siehe Gipfelbuch ↗). Dies ist eine sehr steile Variante mit anspruchsvoller Kletterei zm Gipfel.
- Direktaufstieg (ZS): Es ist auch ein direkter Aufstieg möglich ohne bis zur Gletscherstafel zu gehen. Bei dieser Variante wird die Lonza bei 1685 m ohne Brücke gequert. Zudem muss dann weiter oben der Grosse Loibinbach gequert werden. Diese Variante existiert als Skiroute, wird allerdings kaum unternommen und ist aufgrund der eher komplizierten Flussquerungen nicht empfehlenswert.