Mönch (4110 m)

Mönch

Auf dem NE-Grat des Mönchs bei einem Winteraufstieg zum Gipfel
Kurze Hochtour, die aufgrund der Nähe zum Jungfraujoch oft und gerne unternommen wird. Die Aussicht in das Aletschgebiet ist phänomenal.
ROUTENDETAILS
ZS-, II, 570 Hm ↑↓, 2:15 h ↑, 1,6 km ↑
MATERIAL
Hochtourenausrüstung, 20m-Seil
ZUSTIEG UND HÜTTE
Mönchjochhütte (3656 m) oder Jungfraujoch (3463 m)

→ Die Tour kann als Tagestour vom Jungfraujoch aus unternommen werden oder von der Mönchjochhütte ↗ aus, der höchsten bewarteten Hütte der Schweiz. Die Hütte ist mit 100 Schlafplätzen sehr gross, hat aber keinen Winterraum. Sie ist aber vom Frühjahr bis in den Herbst Jahr geöffnet. Aufgrund der Nähe zum Jungfraujoch ist das Essen und die Ausstattung sehr komfortable. Plätze können hier ↗ reserviert werden.

SCHLÜSSELSTELLEN
  • Insgesamt eine kürzere Tour mit nur 600 Hm. Wenn man mit der Bahn hochfährt und direkt auf den Gipfel geht kann die fehlende Akklimatisierung eine Herausforderung darstellen.
  • Die Schlüsselstelle der Tour ist der Schlusshang zum Vorgipfel, der blank sein kann und der ausgesetzte Gipfelgrat, der sehr schmal sein und Wächten aufweisen kann.
KARTE UND GPX-TRACK

Der GPX-Track kann hier ↗ heruntergeladen werden. (Der Track gemäss nach der Skiroute per Hand gezeichnet)
LITERATUR UND TOURENBERICHTE
TOURENBESCHREIBUNG

Von der Mönchsjochhütte an das nördliche Ende des SE-Grates. Nun in der Flanke in Fels und Schnee hinauf. Richtungsweisend ist der von unten sichtbare Regenmesser. Man kommt man zu einem ersten Firnhang, der oben nahe P. 3880 in einen kurzen steilen Firngrat übergeht. Nun überklettert man gutgriffige Felsen (1 Sicherungsstange) und gelangt über einen weiteren Firngrat zum letzten Felsriegel. Dieser bietet schöne Kletterei (II, 1 Sicherungsstange). Der Schlussaufstieg auf den Vorgipfel erfolgt über einen steilen Schneehang (bei Blankeis heikel, mehrere Sicherungsstangen). Vom Vor- zum Hauptgipfel über den wenig ansteigenden Gipfelgrat. Vorsicht bei Wächten auf der E-Seite! Die Spur verläuft oft auf der sehr schmalen Gratscheide, die sehr ausgesetzt ist. Alternativ verläuft sie bei Wächten verläuft etwas weiter unten in der Firnflanke, die aber sehr steil ist.

Abstieg über die Aufstiegsroute.

ALTERNATIVEN
  • SW-Grat (ZS+): Der Mönch kann auch über den längeren SW-Grat bestiegen werden, siehe z.B. hier ↗.
  • NE-Grat (ZS+): Eine weitere Aufstiegsmöglichkeit ist der NE-Grat, etwa wenn man vom Eiger kommt, siehe z.B hier ↗.
  • Nollen (S): Ein recht anspruchsvoller Anstieg führt über den Nollen auf der Nordseite des Mönchs, siehe z.B. hier ↗
  • Südwand (ZS): Auch über die Südwand kommt man auf den Gipfel, siehe z.B. hier ↗
  • Nordostwand (S): Auch die Nordostwand kann bestiegen werden, siehe z.B. hier ↗
  • Lauper (SS): Die anspruchsvolle Nordwand des Mönch kann über die Lauperroute bestiegen werden, siehe z.B. hier ↗.
FOTOS DER TOUR

→ Die Fotos stammen von einer Besteigung im Winter, die aber einer Tour im Sommer recht ähnelt.