
- Lawinentechnisch der Osthang des Ärbachnubels, der Bereich zwischen 2150 m und 2450 m und die Hänge unterhalb der Einsattelung, welche sich oberhalb vom Stieltihorn befindet, das kurze Couloir zum Gipfelgrat und in der Abfahrt die Hänge westlich von Stieltihorn und Spalihorn
- Das Couloir zum Gipfelgrat ist etwas steiler und der Gipfelgrat selbst ist leicht exponiert
TOURENBESCHREIBUNG
Von der Bergstation Lauchernalp hoch zur Lauchernalpstrasse und diese entlang bis zum Kreuz bei Arbegga. Nun in etwa dem Sommerwanderweg folgend weiter hinter ins Tal zu P. 2103 und weiter hinter ins Tal. Auf ca. 2170 m nach NO den steileren Hang hoch und dann weiter nach Norden sich durch um die verschiedenen Felsgruppen herumschlängelnd. Ab 2560 m wird das Gelände einfacher, nun nach NW zur Einsattelung oberhalb des Stieltihorns auf ca. 2750 m. Kurze Abfahrt auf der O-Seite des Berges bis auf etwa 2670 m und über das kurze O-Couloir auf den Gipfelgrat. Über diesen in wenigen Minuten etwas ausgesetzt aber leicht auf den Gipfel.
Abfahrt über den Grat und das O-Couloir auf der O-Seite des Berges am Spalihorn vorbei. Unterhalb des Spalihorns um dieses herum, den unterhalb des Spalihorns liegenden SW-Hang abfahren und deutlich oberhalb von P. 2024 den Milibach queren. Nach der Querung hoch halten, so dass man bei den obersten Häusern der Lauchernalp hinauskommt. Dann weiter über die Talabfahrt des Skigebietes nach Wiler.
ALTERNATIVEN
- Zustieg von Gandegg/Hockenhorngrat (WS+, Skitourenguru ↗): Der Zustieg kann verkürzt werden, wenn die Lifte bis Gandegg genutzt werden. Von dort kann zum Hang unterhalb der Steiltihorn-Einsattelung gequert werden. Noch kürzer ist die Variante mit Abfahrt vom der Bergstation Hockenhorngrat zum Hang unterhalb der Steiltihorn-Einsattelung.
- Abfahrt über Aufstiegsroute (WS+): Abfahrt über die Aufstiegsroute zurück zur Lauchernalp oder von der Einsattelung oberhalb des Stielhorns direkt ins Skigebiet.
- Abfahrt Fischbiel (WS+): Anstatt von unterhalb des Spalihorns zur Lauchernalp zu queren kann auch direkt nach unten über Fischbiel zur Talabfahrt des Skigebietes abgefahren werden, die man etwa bei 1850 m erreicht.
- Abfahrt Spalihornschlucht (S-, SAC-Tourenportal ↗): Eine sehr aufregedende Abfahrtsmöglichkeit ist die Spalihornschlucht. Diese Variante ist später in der Saison besser, wenn genügend Schnee liegt. Hierfür bis oberhalb vom Stieltihorn abfahren und dann der O-Seite des Berges folgen bis etwa 2480 m und dann auf den Grat zwischen Stieltihorn und Spalihorn queren. Auf 2460 m auf die W-Seite des Grates wechseln. Nun wenige Meter durch etwas unübersichtlichem Gelände, immer nah am Grat bleiben. Auf 2440 m beginnt die sehr hohe Schlucht, die am Anfang bei schlechter Schneelage sehr felsdurchsetzt ist. Daher ist der Beginn am heikelsten (ggf. Ski ausziehen). Nach ein paar Höhenmetern wird es dann einfacher, aber Achtung bei Vereisung. Nach unten mündet die Schlucht wieder in die normale Abfahrt vom Stieltihorn.
- Abfahrt Kippel (WS+): Abfahrt zu den oberen Häusern der Lauchernalp über die Aufstiegsroute und Querung zur Hockenalp. Von dort über Haispil zur Kehre der Forststrasse (Winterwanderweg) bei ca. 1830 m und dann leicht rechts/westlich vom Wald über Bletschä zur Kehre der Hockenstrasse bei 1430 m (kurz vor der Kehre sind zwei Metallzäune, die überstiegen werden müssen und die bei viel Schnee gefährlich verdeckt sind). Von dort zu Fuss über die Strasse nach Kippel.